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Iris- und Retinaerkennung

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- 13 - a) Iriserkennung Eine Praktische Umsetzung befindet sich auf dem Frankfurter Flughafen. Das dort eingesetzte EyeTicket System ist von der gleichnamigen Firma entwickelt worden und ist schon seit längerem am Londoner Flughafen Heathrow in benutzung (Abb. 5). Es dient der automatischen Abfertigung von Einreiseformalitäten. Zum benutzen des Systemes muss eine Anmeldung mit gültigem Reisepass am Abflugsort erfolgen, dort wird die Iris das erste Mal zur Datenerfassung gescannt. Nach einer Überprüfung  des Reisepasses wird die Person in die Datenbank aufgenommen. Ist das geschehen wird der eindeutige IrisCode der Person dem Pass und den damit verbundenen Tickets zugeordnet. Diese Erfassung kann derzeit nur an den Flughäfen geschehen die das  EyeTicket  System  anbieten.    Bei  der  Ankunft  wird    der  Benutzer  einmalig  gescannt  und  in  der Datenbank  gesucht,  konnte  er  nicht  verifiziert  werden  wird  er  an  einen    Zollbeamten  überwiesen. Ansonsten erhält er sein Einreisevisum ausgedruckt und ist damit erfolgreich abgefertig, ganz ohne menschliches  Zutun.  Die  schnelligkeit  und  einfachheit  des  Systems  für  den  Benutzer    ist  das Hauptverkaufsargument der Firma. Weitere Informationen zu diesem System sind unter ‘http://www.eyeticket.com’ verfügbar. a) Retinaerkennung Die Retinaerkennung hat noch mit Anlaufschwierigkeiten durch die mangelnde Akzeptanz zu kämpfen. Es gibt ein einziges Modell das den Retinascan erfolgreich nutzt, das Icam 2001 (Abb 6).  Dieses System ist recht kompakt und kann als Türerkennungsystem verwendet werden. Die Kosten für ein solches Gerät betragen ca. 2000 bis 2500 $. Der Ablauf der Erkennung ist wie folgt : Nach Anmeldung am ICam mit Namen und Nummer, kann die Erkennung erfolgen, hierzu verlangt der ICam  das  ein  bestimmter  Punkt  der  im  Blickfeld  der  Kamera  erscheint  mit  den  Augen  fixiert  wird. Danach   erfolgt   die   eigentliche   Retinaerkennung,   der   Vorgang   kann   Aufgrund   der   hohen Fehleranfälligkeit mehrmals wiederholt werden. Es  wird  hier  sogar  von  der  Herstellerfirma  darauf  hingewiesen  das  dieses  Verfahren  mehrmalige Versuche erfordert also nicht gerade Benutzerfreundlich ist, und wird mit dem Argument das es ja kein System für den Heimgebrauch ist, kommentiert. Weitere Informationen sind unter ‘http://http://www.retina-scan.com/’ verfügbar. Abb.5 A4 Ein Eyeticket-Terminal des Londoner Flughafens Heathrow 7. Die Verfahren in der Praxis und ihre Zukunft Abb.6 6 Das ICAM 2001 Türerkennungssystem
  
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