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1. Einführung
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In unserem globalen Zeitalter, in dem die Welt täglich weiter zusammenwächst, wird die Identifizierung
von berechtigten Personen stetig wichtiger. Immer schnellere und effektivere Verfahren werden in einer
computergestützten multimedialen Gesellschaft erforderlich. Einfache Objekte wie ein Türschlüssel
reichen längst nicht mehr, zu groß sind die Fehlerquellen und zu gering die sich damit ergebende
Sicherheit. So ist es heute unabdingbar die Identität einer Person ohne menschliche Zuhilfenahme ein-
deutig festzustellen, sei es für das bloße öffnen einer Tür oder für vertrauliche Bankgeschäfte.
Die folgende Betrachtung diskutiert konventionelle, also klassische, Methoden und stellt Ihnen die
Verfahren der Iris- und Retinaerkennung, die biologische Merkmalsinformationen - demnach die
Biometrie eines Menschen - zur eindeutigen Identfizierung nutzen, gegenüber.
1. konventionelle Authifizierungsmethoden in unserem Alltag
a) Objektgestützt :
Hier erfolgt eine bestätigte Erlaubnis, die Authifizierung, durch den Besitz eines Objektes. Nur wer
autorisiert ist, demnach eine Authifizierung erhalten hat, erhält beispielsweise eine Karte aus Pappe
oder einen Schlüssel. Die Einfachheit des Objektes und die Verantwortung seitens der Person birgt
Fehlerquellen in sich :
- Eine solches Zugangsobjekt ist leicht zu kopieren. (z.B: Kopiergerät)
- Bei Verlust ist die Gefahr des Mißbrauches zu hoch und zieht meist viel Aufwand (z.B.: das
Erkennen einer nicht mehr erlaubten Zugangskarte) nach sich.
b) Gedächtnisgestützt :
Hierbei wird die Zugangsbestätigung nach der erfolgreicher Eingabe eines Kennwortes erteilt. Durch
eine computergestützte Überprüfung wird eine bessere Identifikation ermöglicht. Dennoch ergeben
sich auch hier Probleme :
- Das System stützt sich auf die Wiedergabe von alphanumerischen Begriffen, die im Gedächtntis
- der autorisierten Person verweilen müssen. Bei steigender Anzahl dieser Passwörter nimmt die
- Fehlerquote aufgrund der meist hohen Ausfallsrate des menschlichen Gehirns durch Vergess-
- lichkeit zu.
- Das Passwort kann mithilfe geeigneter Programme leicht abgehört oder durch Probieralgorithmen
- (automatische Anwendungen die verschiedene Kennwörter ausprobieren) entschlüsselt werden.
2. Verfahren der Biosignaturen, eine Alternative ?
a) Biometrische Verfahren
Die Qualität eines Authifizierungsverfahrens wird an der effizienten Zeitnutzung und der
Intraklassenvariabilität, sprich einer guten Unterscheidungsfähigkeit der Identifizierungssmerkmale
untereinander, gemessen. Eine andere Möglichkeit gegenüber den konventionellen (die
Standartverfahren) bieten die Verfahren der Biosignaturen. Diese nutzen kaum veränderliche Merkmale
des menschlichen Körpers (die Biometrie) zur Identifizierung, auch ihre Intraklassenvariabilität ist sehr
hoch, da sich jeder Mensch durch individuelle Ausprägungen unterscheidet[1]. Im folgenden eine kurze
Beschreibung zweier dieser Verfahren :
- Iriserkennung:
- Dieses Verfahren nutzt einen von außen sichtbaren, aber geschützten Bereich[1] des menschlichen
- Auges. Nach Auffinden der Iris wird ein repräsentativer IrisCode erstellt, der dann mit einem ge-
- speicherten verglichen wird, wodurch die Identifikation geschieht. Ein Vorteil dabei ist das diese
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