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- berührungslose Methode auf Entfernungen schnell und eindeutig, auch unbemerkt und aus einem
- nicht gegenwärtigen Bild angewendet werden kann[1].
- Retinaerkennung:
- Diese Methode beruht auf einem spezifischem Merkmal bei der Blutzufuhr des Auges. Es benötigt
- aber eine recht aufwendige Erfassung des Augeninneren mit Hilfe von IR-Licht. Die geringe Fern-
- erkennungsfähigkeit und der Umstand dass, das Auge gescannt, sprich durchleuchtet werden
- muss machen dieses Verfahren weniger nutzerfreundlich, aber es besticht dennoch mit sehr guten
Erkennungsergebnissen.
b) Eine Alternative ?
Der Vorteil der beiden biosignatorischen Systeme liegt auf der Hand, sie sind vergleichbar mit einem
optimalen konventionellen Vefahren, in dem der Schlüssel immer und eindeutig mit sich geführt wird.
Auch die benötigte Rechenzeit ist bei den heutigen Rechnerfähigkeiten ausgewogen[1,2]. In den fol-
genden Teilen dieser Ausarbeitung wird nach der aneignung der Grundlagen genauer auf die Methodik
und die Leistungen dieser biometrischen Verfahren Einsicht genommen.
Das Auge ist wohl das bemerkenswerteste Sinnesorgan des Menschens. Da es eine zentrale Rolle in
unserem Alltag spielt erfordert dieses hochkomplexe Organ eine gut sichtbare aber auch geschützte
Platzierung im Gesicht[1]. Dadurch ist das Auge gut geeignet für eine biometriespezifische
Identifikation. Die Verfahren der Iris und Retinaerkennung stützen sich hierbei auf grundlegende
Merkmale des Auges die im nächsten Abschnitt erklärt werden. Diese müssen auch in geeigneter Form
digital erfasst werden um ihre Nutzung als biologische Signatur zu ermöglichen. Mit den dafür
benötigten mathematischen Überlegungen befasst sich dann der zweite Teil.
a) Iris
Die Iris (Regenbogenhaut), ein ringförmiger Muskel, sitzt in der vorderen Augenkammer hinter einer
transparenten Hornhaut, der Cornea (Abb 1). Dadurch geschützt von äußeren Einflüssen stellt sie mit
ihrer gut strukturierten Oberfläche ein effektiv verwertbares biometrisches Merkmal dar. Die
Regenbogenhaut ist bis zum 8. Schwangerschaftsmonat weitgehend ausgebildet[1] und enthält ein
komplexes Muster. Die Farbe wird dabei durch die Anlagerung des Melaninpigmentes (biologischer
Farbstoff) bestimmt. Ist es nicht vorhanden so ist die Irisfarbe blau, weil das Licht frei bis zum
Pigmentepithel (Pigmenthaut) durchdringen kann und von dort teils gestreut, teils reflektiert wird. Die
im sichtbaren Lichtwellenbereich reflektierten Strukturen der Regenbogenhaut sind meist Muster der
oberflächligen Zonen des Auges. Nimmt man statt dessen Wellenlängen nahe des Infrarotbereiches
(NIR) so erscheinen Muster die eher vom Augengrundgewebe stammen, sogar auch wenn die Iris dunkel
Pigmentiert ist[1]. Dieses Muster ist für jeden Menschen mit einer Wahrscheinlichkeit von nahezu 100%
individuell da schon die beiden Augen eines Menschens dadurch das unterschiedliche Einflüsse auf sie
wirken, verschiedene Irismuster besitzen[1].
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2. Grundlagen
1. Das Auge, ein sonderbares Organ
Abb.1 A0
Die Anatomie des
menschlichen Auges
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