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Iris- und Retinaerkennung

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- 6 - Organes stattfindet. Sie wird bei Säugetieren auch als inverse Retina bezeichnet, da sie, wie in Abb 1 dargestellt hinter den Adern die für ihre Durchblutung sorgen, liegt. Dieser Umstand ermöglicht es sie als biometrisches Objekt zu nutzen. Das Licht muss erst die Aderschicht passieren und macht sie somit sichtbar. Das individuelle und eindeutige Muster2 (Die Wahrscheinlichkeit zweier Übereinstimmungen ist  nicht  gegeben  da  sich  die  beiden  Augen  einer  einzigen  Person  sogar  unterscheiden.)  der Netzhautadern ermöglicht eine eindeutige Identifizierung. Noch dazu liegt dieser Bereich gut geschützt im Augapfel und ist von außen durch die Pupille hindurch einsehbar. Die Erkennung an der Iris erfordert eine Vielzahl von mathematischen Vorüberlegungen. Einen wichti- gen Teil bilden die Waveletfunktionen. Sie dienen dem Erstellen des eindeutigen Iriscodes. Einer  der Pioniere  dieser  Verfahren,  Phd  Daughman,  war  in  der  Lage  mit  einem  von  ihm  entwickelten Erkennungsalgorithmus  (eine  für  einen  Computer  verarbeitbare  Anweisung)  die  eine  Gaborfunktion enthält,  deren  Herkunft  wir  im  Folgendem  auch    behandeln,  diesen  Iriscode  in  nur  2048  Bit darzustellen. a) Fourier Die Fourier-Theorie dient als Grundidee auf der die der Wavelets aufbaut. Sie wurde 1807 von Jean Baptise Fourier entwickelt und besagt dass, jede periodische (sich wiederholende) Funktion durch eine Summe von Sinus und Cosinusfunktionen beschrieben werden kann[3]. Die daraus hergeleitete Formel erlaubt  die  Zerlegung  eines  Signals  in  seine  Frequenzanteile.  Darauf  stützen  sich  unter  anderem Bildkompressionsverfahren beispielweise das JPEG-Verfahren (Joint Photographic Experts Group)[3]. Es können statt einer Sinus und Cosinusfunktion auch andere Wellenfunktionen gewählt werden. Diese Wavelets, ermöglichen in ähnlichem Sinne eine Aufteilung der Singnale in Teilsignale und sind beispiels weise unter der Gaußfunktion beschränkt. b) Gabor Funktion Die um 1946 von Gabor entwickelte Gaborfunktion ist eine bestimmte Wellenfunktion die Detail und Kompressionsgrad  im  Gleichgewicht  hält[1].  Sie  wird  zu  der  Codierung  des  Irismusters  durch  die Algorithmen von Daughman benötigt. Eine Darstellung der Funktion ist in Formel 1  gezeigt und gilt für die Komprimierung einer zweidimensionalen Eingabe. Der Parameter Sigma gibt die Form einer Glockenkurve an die, die Funktion beschränkt. Die Frequenz wird durch w gesetzt, die Parameter x und y werden durch folgende Terme mit Einbeziehung der Skalierungsvariablen s x , s y(s.Waveletskalierung) bestimmt : a) Auffinden & Codieren Zum Finden der Iris wird zuallererst eine geeignete Apparatur benötigt die das Auge als Bildinformation wiedergibt. Bewährt haben sich hier CCD Kameras bei NIR-Beleuchtung, die die benötigte Auflösung von 100 - 140 Pixel im Irisbereich liefern[1]. Auf die verschiedenen Methoden zum Finden des Auges b) Retina Die Retina, auch als Netzhaut bezeichnet, ist der Teil des Auges in dem die eigentliche Aufgabe des 2.  Mathematisch  algorithmisches  Erkennen Formel 1 1.  Erfassen  der  Iris 3. Die Iris Erkennung
  
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