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hier nicht weiter eingegangen. Wir begnügen uns mit einem schon gefundenen
Augenbild in dem nur noch die Iris erkannt
werden muss. Hier tritt das Daughmanverfahren wie folgt in Aktion. Da die
Iris ein unsymmetrisches Objekt ist und einen nicht exakten
Radius aufweist und zudem auch ihre Form ändert,
muss die Bereichsbestimmung durch drei Parametern erfolgen. Dabei wird natürlich
das auch dynamische Pupillensegment ausgenommen.
Ein sehr effektiver Algorithmus[1] ist
in Formel 2 dargestellt. I(x,y) ist dabei die Bildquelle. Mit einer
Funktion G, zur Glättung (hier Gauß-Funktion)
und einer Faltung *, die Rotation der Iris ausgleichen sollen,
wird entlang des Kreisbogens ds von dem BildMittelpunkt aus der Irisbereich mit
zunehmedem Radius bestimmt. Dabei geben
plötzliche Unterschiede in der Helligkeit die Grenzen der Pupille und die
der Iris (hin zur Lederhaut) an. Wichtig ist dabei das
diese nur in die Horizontale bestimmt damit die Augenlider
die Größe der eigentlichen Iris nicht verfälschen. Die damit gefundene
Iris ist in Abbildung 2 zu sehen.
Das selbe Verfahren nur mit Splines (gebogene
Linien) wird auch angewendet um die
Augenlider zu finden. Die
Iris wird nun in einem Polarkoordinatensystem abgebildet. Dabei liegt der neue
Radius zwischen 0 und 1. Wobei 0 für
den Übergang zwischen Pupille und Iris und 1 für den zwischen Iris und
Lederhaut steht. Das wird gemacht um die
Größe und Streckung der Iris auszugleichen wie leicht erkennbar ist,
denn die Iris streckt und dehnt sich aber ihre Struktur
bleibt erhalten ähnlich wie bei einem Gummi band,
mit dem neuen Radius wird das Muster unabhängig abgebildet.
Als nächstes muss das Ganze kodiert werden um den
kleinen repräsentativen IrisCode zu erhalten. Dieser
Vorgang wird nach dem Verfahren von Daughman[1] mit Hilfe des
in Formel 3 gezeigten Terms, der zum
Teil aus einem Gaborwavelet besteht, umgesetzt. Dabei sind h
{Re,Im} zwei spezielle
Bit die den Quadranten in einem Polarkoordinatensystem
der komplexen Zahlen angeben in das dann das aktuelle
Hell- Dunkel-Muster (Phasen) projeziert wird. Es
ergibt sich ein Code, der aus allen
2 Bit Ergebnissen besteht,
dieser wird auch mit Phasenquadrant-Demodulationscode bezeichnet.
Der ganze Vorgang wird mehrmals
mit verschiedener Orientierung und Frequenzen zu
unter- schiedlichen Wavelets wiederholt.
Um einen eindeutigen 2048 Bit Code (Abb 4 o.l.) zu erhalten werden
7 dieser Orientierungen benötigt die laut Daugman[1] ausreichen
um leicht gedrehte Kopfhaltungen auszugleichen.
b) Fehlerbeseitigung Vorteile
dieses komprimierten Codes sind unter anderen, dass, erstens zwischen zwei Phasenbereichen
im komplexen Zahlensystem nur ein einzelnes Bit verändert
und dadurch Fehlertoleranz erhöht ist, zweitens
das Nebeninformationen wie
Reflexionen, Augenbrauen, Augenlider
gleichsam wiedergegeben
werden können[2]. Wichtig für die Vermeidung möglicher
Fehlerquellen ist, dass der IrisCode hauptsächlich
Informationen verwertet die nicht von umweltabhängigen Veränderungen
wie Bildkontrast etc. abhängen und
damit ziemlich aussagekräfig ist[1]. Abb.2
A1 CCD
Bild eines Auges
Formel 2 Formel
3
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