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und reflektieren daher eher als dünne die weiter hinten liegen[6]. Die hauptsächliche Information wird
ähnlich wie bei der Erkennung von Fingerabdrücken anhand von markanten Adern extrahiert. Um diese
Nachdem uns nun die technischen Vorgehensweisen der beiden System bekannt sind, werden wir uns
jetzt mit den sicherheitsrelevanten Überlegungen beschäftigen. Denn die Nutzung von biometrischen
Merkmalen muss die Eindeutigkeit dieser voraussetzen. Diese dürfen durch Umweltfaktoren nicht ver-
fälscht werden, auch die Frage nach der möglichen Täuschung erfordert unsere Aufmerksamkeit. Die
Sicherheit der Benutzerinformation ist bei einem solchen System hinzu-kommend ein höchst sensibles
Thema. Die folgende Betrachtung zu all diesen Aspekten soll einen Einblick in die Komplexität der
praktischen Umsetzung vermitteln.
- Einfluß von Umweltbedingungen :
Bei dem Verfahren der Retinaerkennung ist die Gefahr der Informationsverfälschung aufgrund von
äußeren Einflüssen eher gering, da das System vom Anwender verlangt das er sich am
Erkennungsgerät fixiert scannen lässt. Hier wirken mögliche Beeinflussungen durch das
Reflexverhalten des Auges die wie in 4.2.a beschrieben, ausgeglichen werden. Trotzdem entste-
ht ein FRR Wert (False Reject Rate) von bis zu 10%, der nicht vermeidbar ist.
In der Iriserkennung erfordert der Umwelteinfluß weiterer Überlegung, den selbst Veränderungen
eindeutig zu erfassen wird das Bild soweit durch unterschiedliche Methoden überarbeitet das die Adern
sich stark im Kontrast von dem Hintergrund abheben und nur eine Breite von 1 Pixel besitzen. Dienun
erkennbare Infomration dann zum weiter zum Vergleich genutzt.[2] Das Muster besitzt auch eine hohe
Intraklassenvariablität und ist dadurch sehr aussagekräftig[2].
Ein Problem bei der Retinaerkennung ist das die Cornea meist die Form verändert um den Fokus zu
ändern. Um dies zu vermeiden muss die zu verifizierende Person für den Zeitraum des Scanvorgangs
einen bestimmten Punkt fixieren. Das Auge reagiert auch höchst sensibel auf Lichteinwirkung, um
diesem zu entgegnen wird meist ein Infrarotlaser gebraucht. Dieser verhindert solche Irritationen[2].
Zudem lässt sich unter IR-Beleuchtung die Aderschicht deutlich besser erfassen[2].
a) Effizienz
Der gesamte Vorgang dauert ca. 45 Sekunden und bietet ein höchst scharfes Bild das dann weiterver-
arbeitet wird. Die FAR (False Accept Rate) ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 / 1 000 000[6] auch
relativ gut und somit ist auf die Retinaerkennung ein gutes Erkennungssystem.
Trotzdem wird dieses System noch nicht in allzuvielen Anwendungen umgesetzt, denn der hohe
Aufwand bringt Probleme mit denen wir uns später noch befassen werden. Auschlaggebend ist hier
wohl die schlechte Wahrscheinlichkeit von dem System angenommen zu werden obwohl man
autorisiert ist. Etwa 5-10% (FRR) werden durch die heute umgesetzten Verfahren nicht verifiziert (FRR
Wert = False Reject Rate) und es erfordert einen erneuten Authifizierungsversuch[6].
2. Auswertung
Abb.3 A2
Blick auf die
Netzhautversorgenden
Adernschicht
5. Überlegungen zur Sicherheit und weiteren Faktoren
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